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Sekte

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Sekte Artikel

Eine Sekte (v. lat.: sequi = folgen; PPP sectum; Folge, Richtung, Denkweise, Partei, Schule) genannt eine religiöse Gruppierung, die sich von einer etablierten Religion abgespalten hat. Sie stehen teilweise in Konflikt zu ihren "Mutterreligionen" oder der Gesellschaft

Neue religiöse Gruppen oder Abspaltungen von bestehenden Religionen sind fast in allen Jahrhunderten entstanden - viele gingen unter, einige überleben in Nischen, manche etablierten sich als neue Religion.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das blaue Mädchen. Gutes Buch mit Abstrichen Das blaue Mädchen ist in dem Großen und Ganzen ein gut recherchiertes Buch über ein Mädchen, welches in einer Sekte lebt und stets mehr zu zweifeln beginnt an der Weltanschauung ihrer "Familie". Das Buch beschreibt gut die Gefühle des Teenagers und zudem ihrer Umgebung, sowie auch die ersten aufkeimenden Gefühle zu einem...

Bei der Vorstellung, das Wort Sekte sei eine Ableitung von lateinisch secare, trennen, abschneiden, bezeichne also eine Gruppe, die sich wegen einer besonderen Lehrmeinung von einer anderen Religion abgespalten habe, handelt es sich um eine (verbreitete) Volksetymologie - das Partizip von secare wäre secatum nicht sectum. Das lateinische secta Lebensweise leitet sich vom lateinischen Verb sequi (folgen, nachfolgen) ab und war die Übersetzung des griechischen αιÏ?ησις "hairesis" in der Grundbedeutung Wahl, Denkweise.

Buch-Tipp: Die Psycho-Szene Gute Investition Nach dem fabelhaften Auftritt von Colin Goldner in dem "Nachtcafé" von Wieland Backes habe ich mir dessen 620-Seiten-Mammutwerk "Die Psychoszene" zugelegt. Jeder Cent der Investition ist es wert. Ein Buch, das dringend jedem und jeder zur Lektüre anzuraten ist, BEVOR er oder sie sich einem der unzähligen Scharlatane der Szene anvertraut....

Geschichte

Die nichtchristliche Antike genannte bestimmte philosophische oder religiöse Gruppierungen wertfrei als Sekten. Auch die ersten Christen wurden in diesem neutralen Sinne als "Sekte der Nazarener", eine Richtung des Judentums genannt.

Paulus benutzt das Wort αιÏ?ησις "hairesis" in seinen Briefen für Spaltungen innerhalb der Gemeinde (z.B. (1Ko 1,10). Diese Spaltungen als solche werden von ihm negativ bewertet, ohne dass er dabei einer bestimmten Richtung unter ihnen den Vorzug gibt.

In der Alten Kirche wurde der Begriff hairesis dann stets mehr für Abweichungen von der gemeinsamen Lehre der mit einander in Kommunion stehenden christlichen Gemeinden benutzt und in dem vierten Jahrhundert hatte er dann kirchlich die Bedeutung "Irrlehre".

Dieser Begriff wurde dann von der lateinischen Kirche des Mittelalters als secta, Sekte, übernommen. So wurden die Protestanten als secta lutherana genannt und auch in dem deutschen Sprachgebrauch redete die katholische Kirche noch bis in das 20. Jahrhundert in manchen Texten von Sekten, wenn sie die evangelischen Kirchen meinte.

Buch-Tipp: Die Sekte Grausam, Gruselig und ein bisschen "schraeg" Mo Hyder schafft es einen wirklich zu fesseln - ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Hier meine durch und durch ehrliche Bewertung: Spannung: ist garantiert - bin gedanklich richtig mit durch den Wald und die Schlucht gelaufen. Story: Faengt klasse an - zurueckblickend leider doch nicht so...

Heutiger Gebrauch des Wortes Sekte

Buch-Tipp: Die Sekte. Sektenthriller mit Suchtcharakter Auf 630 Seiten beschreibt der Autor flüssig und spannungsgeladen, wie leicht man einer Sekte verfallen kann, wie gefährlich Sekten sind und wie schwer der Ausstieg ist. Mich hat es fasziniert, daß sehr anschaulich beschrieben wird, wie potentielle Mitglieder der Sekte per Gehirnwäsche gefügig gemacht werden sollen....

umgangssprachlich

Im landläufigen Sprachgebrauch wird mit Sekte häufig eine religiöse Gruppe gemeint, die in irgendeiner unbestimmten Weise als gefährlich angesehen wird - ein solcher Gebrauch des Begriffs ist jedoch sehr problematisch, da er selten objektiv begründet wird. Meyers Enzyklopädisches Lexikon von 1977 schreibt: Mit dem Wort "Sekte" wird heute weitgehend die Vorstellung von etwas Abartigem, Gefährlichem, Widersetzlichem signalisiert und die Frankfurter Allgemeine Zeitung 1994 "Der Begriff "Sekte" hat heute einen negativen Beigeschmack und wird als "Kampfbegriff" gebraucht."

Buch-Tipp: Geboren im Schatten der Angst. Ich überlebte die Colonia Dignidad Die Hilflosigkeit der Supermächte und Hilfsorganisationen Eine sehr mutige Geschichte, die Klaus Schnellenkamp hier offen legt. Das hätte sich die Kolonie der Versuchskinder während der Diktatur und Leitung durch den mittlerweile verurteilten Verbrecher Paul Schäfer nie gefallen lassen. Beinahe wäre die Geschichte dieser gequälten Menschen...

wissenschaftlich

Im rechtlichen, soziologischen und religionswissenschaftlichen Kontext wird das Wort heute kaum mehr benutzt. Das Münchner Rechtslexikon schreibt zu dem Beispiel, der Begriff "Sekte" habe in staatsrechtlicher Hinsicht seine Bedeutung verloren, da er eine negative theologische Beurteilung enthalte.

Die Enquetekommission 'So genannte Sekten und Psychogruppen' verzichtete auf den Begriff Sekte mit folgender Begründung:

"Wie häufig der Begriff 'Sekte' auch umgangssprachlich benutzt werden mag, ist er doch sachlich unzutreffend und irreführend. ... Er kommt von lateinisch sequi, folgen, und ist die Übersetzung von griechisch hairesis, Wahl, Gefolgschaft. Mit ihm wurden in der Antike zunächst diejenigen genannt, die einem bestimmten Philosophen in seinen Anschauungen folgten. In der Geschichte des Christentums wurden damit die Gruppen genannt, die außerhalb der allgemeinen Kirche einem bestimmten Glaubensführer und für abweichend erklärten Glaubenslehren oder Praktiken anhingen. In dem Mittelalter (vgl. z.B. die Konstitution Ad Deus des Kaisers Friedrich II von 1220) wurde das 'widerspenstige Anhängen' an eine 'Sekte' in Acht getan und mit dem Tode bestraft (vergleiche z.B. die Bamberger Halsgerichtsordnung von 1507, Artikel 30). Dadurch wurde aus einem religiösen Abweichen ein kriminelles Delikt, wie der protestantische Theologe Paul Tillich schrieb: Wer gegen das kanonisierte Dogma verstößt, (ist) nicht ca. ein Häretiker, der den Grundlehren der Kirche widerspricht, sondern auch ein Verbrecher gegen den Staat. ... Mit der Erklärung der Religionsfreiheit in den europäischen Staaten wurden solche Auffassungen und Einrichtungen abgeschafft. Das Grundgesetz kennt ca.
  • Religionen
  • Religionsgesellschaften
  • Religionsgemeinschaften;
staatsrechtlich gibt es in dieser Beziehung keinen Unterschied zwischen Kirche und anderen religiösen Organisationsformen. Da außerdem der Begriff der 'Sekte' kaum von allem ihm durch die kirchliche Verlästerung angehängtem Beigeschmack, wie Max Weber forderte, gelöst werden kann, ist er äußerst fragwürdig geworden."

Im Gegensatz dazu hat das Bundesverfassungsgericht 1 BvR 670/91 in seinem Beschluss vom 26.06.2002 festgestellt, dass die Benutzung des Begriffs "Sekte" im konkreten Fall der Klage der Osho-Bewegung gegen die Bundesregierung unbedenklich ist:

"Zuzustimmen ist den angegriffenen Entscheidungen allerdings darin, dass diese Äußerungen, soweit mit ihnen die Osho-Bewegung und die zu ihr gehörenden Gemeinschaften als "Sekte", "Jugendreligion", "Jugendsekte" und "Psychosekte" genannt wurden, keinen verfassungsrechtlichen Bedenken begegnen. Diese Äußerungen berühren schon nicht den Schutzbereich des Grundrechts der Religions- oder Weltanschauungsfreiheit. Sie enthalten keine diffamierenden oder verfälschenden Darstellungen, sondern bewegen sich in dem Rahmen einer sachlich geführten Informationstätigkeit über die betroffenen Gemeinschaften und wahren damit die Zurückhaltung, zu welcher der Staat und seine Organe nachdem Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität verpflichtet sind." (Randnummer 56)
"Es verletzt nicht das dem Staat in religiösen und weltanschaulichen Angelegenheiten auferlegte Neutralitäts- und Zurückhaltungsgebot, wenn dieser durch seine Organe in dem Rahmen einer solchen Debatte die Nennungen und Begriffe benutzt, die in der aktuellen Situation den Gegenstand der Auseinandersetzung einprägsam und für die Adressaten seiner Äußerungen verständlich umschreiben, sofern die Äußerungen als solche nicht diffamierend oder sonst wie diskriminierend sind". (Randnummer 61)

James T. Richardson , Professor für Soziologie an der Universität von Nevada (Vereinigte Staaten Amerika), spricht sich dafür aus, den Begriff in Rechtsfällen zu verbieten, denn "der Begriff trägt einfach zu viel Ballast mit sich herum, um die beiläufige Verwendung in Fällen zu gestatten, die dazu dienen sollen, eine rationale Beurteilung wichtiger Fragen vorzunehmen." Des weiteren widerspricht der bewusst herabwertende Sekten-Begriff dem verbreiteten Grundansatz der Religionswissenschaft, wie ihn Tworuschka formuliert: Grundsätzlich ist die Religionswissenschaft um methodische Neutralität und Wertfreiheit bemüht. Dem beschreibenden Charakter einer Religionsdarstellung muß darum auch die Nennung für die jeweilige Gemeinschaft entsprechen.

Willy Fautré , Präsident der Organisation Human Rights Without Frontiers , hat festgestellt: "Außerhalb ihres Bereichs nennen die großen Weltreligionen gewöhnlich alle anderen religiösen Gemeinschaften als 'Sekten' oder 'Kulte' mit all dem negativen Beiklang, der sich aus dieser Wortwahl ergibt. Sie benutzen diese Nennung, um Splittergruppen in ihren eigenen Reihen oder neue religiöse Bewegungen zu charakterisieren, die ihre Theologie oder ihre Vorherrschaft in bestimmten Teilen der Welt in Frage ziehen. ... Der Begriff 'Sekte' wird hauptsächlich dann gebraucht, wenn aus den unterschiedlichsten Gründen, zu dem Beispiel durch fremdartige Handlungen oder zweifelhafte Wertvorstellungen, eine gewisse Spannung zwischen einer neu etablierten religiösen Bewegung und dem religiösen Establishment oder der bürgerlichen Gesellschaft besteht. Dieses Phänomen ist nicht neu, sondern tritt in der gesamten Menschheitsgeschichte stets wieder auf." (Human Rights Without Frontiers, European Magazine of Human Rights, 8. Jahrgang, Nr. 2-3/1996, "Bulgarian Helsinki Committee", S. 6, 7.)

Buch-Tipp: Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen Sehr informativ! Dieses Buch ist das Beste, was ich zu dem Thema Religionsgemeinschaften und Sekten jemals gelesen habe. Es behandelt nicht ca. einen kleinen Teil der vorhandenen Gruppierungen, sondern beschäftigt sich umfassend mit Weltanschauung, Lehre und Hintergründen aller bekannten und auch mancher noch unbekannter Gruppen, so daß man einen...

Anwendung auf Extreme

Einige landläufig als Sekte genannten religiösen Glaubensgemeinschaften stehen in dem Verdacht, sich ca. aus wirtschaftlichen Gründen als religiöse Gruppe zu nennen, um den besonderen Schutz des Staates, größere Freiheiten und Rechte, sowie die Befreiung von Steuern zu genießen. Bekanntestes Beispiel für eine Sekte, der solches nachgesagt wird, ist Scientology.

Vereinzelt geraten radikale Sekten in dem Zusammenhang mit Gewaltaktionen gegen Mitglieder oder Außenstehende in die Schlagzeilen. Besonders spektakuläre Beispiele sind der Widerstand der Davidianer gegen die US-Behörden 1993, bei dem über 80 Menschen starben, die Massenselbstmorde innerhalb der Sonnentempler-Sekte, bei denen zwischen 1994 und 1997 in der Schweiz, in Kanada und in Frankreich insgesamt 74 Mitglieder ums Leben kamen, und der Heaven's Gate -Massenselbstmord. Der größte Anschlag einer Sekte gegen Außenstehende in der modernen Zeit war das Giftgasattentat der japanischen Aum-Sekte in der U-Bahn von Tokio in dem Jahr 1995, bei dem zwölf Menschen starben und über 5.500 verletzt wurden.

Buch-Tipp: Ich war ein 'Gotteskind' Die Wirklichkeit eines Glaubenslebens ! Die Autorin Winnfried Lange schildert in ihrem Buch ICH WAR EIN GOTTESKIND präzise und ohne auf sich selbst Rücksicht zu nehmen interne Verfahrensweisen in der Neuapostolischen Kirche, in jener Kirche, welche in der kurzen Geschichte der Glaubensgemeinschaft schon weit über 100 Abspaltungen nach...

Zusammenfassung

Gerade die begriffliche Nähe zu solchen Extremfällen in dem landläufigen Verständnis des Begriffes "Sekte" macht die Klassifizierung kleinerer Religionsgemeinschaften als Sekte häufig exakt zum, wovor sie zu warnen sucht; eine einseitige und difamierende Brandmarkung gegenüber Andersdenkenden , mit z.T. existenzvernichtendem Charakter (z.B. in dem Bezug auf Bewerberauswahlverfahren, bei denen eine solche Klassifizierung gegebenenfalls übernommen wird). Hier (http://www.know-library.net/Kategorie:Neue_religi%C3%B6se_Bewegung) finden Sie die Übersicht aller derzeit in der Library als Neue religiöse Bewegung beschriebenen Bewegungen.

Buch-Tipp: Lust 2 - Die Sekte der Lust (1 Audio-CD) Samanthas Phantasien. . . Lust 1 ist eine sehr erotisch knisternde und lustvoll erzählte Geschichte. Hier geht es hauptsächlich um die Entdeckung der eigenen Lust und eigener sexueller Phantasien. Myra, die Protagonistin, muss für eine Studie diverse Sexspielzeuge etc. testen. Gelesen wird dieses Hörspiel von Irina von Bentheim - die deutsche...

Neutrale Differenzierung religiöser Gruppen

Da das Wort Sekte häufig undifferenziert gebraucht wird und verschiedene Bedeutungen haben kann, werden religiöse Gruppen in einer differenzierteren Denkweise nach verschiedenen konkreten Kriterien beurteilt und neutraler genannt.

Buch-Tipp: Narrenspiel. Peter Nachtigalls dritter Fall (Krimi im Gmeiner Verlag) Warum man dieses Buch nicht ca. lesen sondern auch kaufen sollte. Es gibt stets wieder Autoren, deren Bücher selbst den ärgsten Lesemuffel dazu animieren in den Bücherladen (virtuel oder nicht) zu gehen und sich die Fortsetzung zu besorgen. Eben diese Wirkung hatte bereits der zweite Teil der Nachtigall-Serie auf mich und so war ich verständlicherweise...

Nach Organisationsform

Bezüglich Organisationform, Verhältnis zu dem und zu anderen religiösen Gruppen, wird unterschieden zwischen:

  • Landeskirchen, z.B. evangelische Kirche in Deutschland, Reformierte, katholische und christkatholische Kirche in der Schweiz.
  • anerkannte Religionsgemeinschaften, die nicht den Status einer Landeskirche haben; diesen Status gibt es nicht in allen Staaten.
Buch-Tipp: Satans rote Augen. Im Bann der schwarzen Sekte. Weit weniger erschreckend, als hier rezensiert! Zitate eines anderen Rezensenten: „Einige Mädchen, die sich dazu überwinden konnten, sich das "Werk" zu Gemüte zu führen, sahen sich zeitweiße dazu gezwungen, das Titelbild abzukleben, weil sich so grußelten. " und „Im Gegenteil, von Mal zu Mal fühlt man mehr Widerwillen, von Seite zu Seite...

Nach Lehre

Bezüglich Theologie wird in dem christlichen Spektrum unterschieden zwischen

  • Großkirchen z.B. katholische, orthodoxe, anglikanische, baptistische, methodistische oder lutherische Kirche
  • christliche Kirchen und Gruppen in dem Rahmen der Basiserklärung des Ökumenischen Rats der Kirchen oder der Evangelischen Allianz (z.B. Pfingstgemeinden, Freie evangelische Gemeinden, Heilsarmee)
  • Sondergruppen: Gemeinschaften mit christlichem Bezug, für die Lehren oder Ämter wesentlich sind, die ca. in ihrer spezifischen Gruppen vorkommen, und die sich darum als die einzig wahre Gemeinde sehen (z.B. Neuapostolische Kirche, Zeugen Jehovas, The Way International, Christadelphians )
Buch-Tipp: Sekten. Wie Menschen ihre Freiheit verlieren und wiedergewinnen können Standardwerk Das "Must-Have", das Standardwerk für alle, die sich mit Sekten oder Manipulation und Gehirnwäsche in dem weitesten Sinne beschäftigen. Hier wird einem ein fundiertes, seriöses Werkzeug in die Hand gegeben, dass seinesgleichen sucht. In dem Detail und leicht verständlich wird dennoch komplex Schritt für Schritt dargestellt, was Sekten...

Nach Autoritätsgefälle

Die Autoritätsstruktur einer Gemeinschaft ist unabhängig von ihrer Lehre (die Gruppe kann sehr autoritär sein, aber keine Sonderlehre vertreten).

  • Hierarchische Gemeinschaften: Es gibt eine verbindliche Lehre und Erkenntnis, die sich der Einzelne anzueignen sucht, die aber auch kritisch hinterfragt werden kann. Die Gemeinschaft hat eine klare hierachische Ordnung. Es gibt ein breites Meinungsspektrum in der Gemeinschaft (Beispiele: katholische Kirche, anglikanische Kirche, Eckankar, Neuapostolische Kirche).
  • Fundamentalistische Gemeinschaften: Die Lehre der Gemeinschaft muss kritiklos akzeptiert werden. Hinterfragen gilt als Respektlosigkeit oder Angriff auf die göttliche Autorität. Die gleiche Wahrheit wird auf dieser Stufe allerdings auch noch anderen, ähnlich ernsthaften Gruppen zugestanden. Beispiele: Gemeinden Christi (Churches of Christ), Evangelischer Brüderverein, Opus Dei.

Siehe auch

Weblinks




Weiteres zu dem Artikel Sekte

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